Herta Günther
Flaneurin in Elbflorenz

03. Dezember 2022 — 28. Januar 2023

Herta Günther liebte das Schöne und Edle, bewahrte in ihren Bildern aber auch das Skurrile und bisweilen Trostlose und wusste dabei immer, ebenso treffend wie charmant zu erzählen. Sie war eine stille und genaue Beobachterin. Ihre eigentliche Bestimmung fand sie als Flaneurin, eine Flaneurin in Elbflorenz.

  • Alte Dame
    Günther, Herta. – „Alte Dame”
  • Junge Frau mit rotem Haar
    Günther, Herta. – „Junge Frau mit rotem Haar”
  • Gekämpft - und doch verloren
    Günther, Herta. – „Gekämpft - und doch verloren”
  • Dame mit Kappe
    Günther, Herta. – „Dame mit Kappe”
  • Rothaarige
    Günther, Herta. – „Rothaarige”
  • Rothaarige mit Pelz und grünem Kleid
    Günther, Herta. – „Rothaarige mit Pelz und grünem Kleid”
  • Zwei Seemänner
    Günther, Herta. – „Zwei Seemänner”
  • Abend im Garten
    Günther, Herta. – „Abend im Garten”
  • Mann mit Hund
    Günther, Herta. – „Mann mit Hund”
  • Flusslandschaft
    Günther, Herta. – „Flusslandschaft”
  • Die beiden Alten am Strom
    Günther, Herta. – „Die beiden Alten am Strom”
  • Junge Frau mit Kappe
    Günther, Herta. – „Junge Frau mit Kappe”
  • Clown
    Günther, Herta. – „Clown”
  • Allein am Tisch
    Günther, Herta. – „Allein am Tisch”
  • Zwischen den Stühlen
    Günther, Herta. – „Zwischen den Stühlen”
  • Einsam
    Günther, Herta. – „Einsam”
  • Am Tresen
    Günther, Herta. – „Am Tresen”
  • Die alte Barschen
    Günther, Herta. – „Die alte Barschen”
  • Kneipe
    Günther, Herta. – „Kneipe”
  • Lesender im Café
    Günther, Herta. – „Lesender im Café”
  • Altes Haus
    Günther, Herta. – „Altes Haus”
  • Stadtpark
    Günther, Herta. – „Stadtpark”
  • Vorstadtwinter
    Günther, Herta. – „Vorstadtwinter”
  • Dresden im Winter
    Günther, Herta. – „Dresden im Winter”
  • Neustädter Bahnhofsgaragen
    Günther, Herta. – „Neustädter Bahnhofsgaragen”
  • Badewannenblatt
    Günther, Herta. – „Badewannenblatt”
  • Familie am Wasser
    Günther, Herta. – „Familie am Wasser”
  • Bilder im Atelier
    Günther, Herta. – „Bilder im Atelier”
  • Ohne Komfort
    Günther, Herta. – „Ohne Komfort”
  • Japanerin
    Günther, Herta. – „Japanerin”
  • Junge Dame mit mondänem Pelz
    Günther, Herta. – „Junge Dame mit mondänem Pelz”
  • Spaziergänger
    Günther, Herta. – „Spaziergänger”
  • Caffeteria Bar
    Günther, Herta. – „Caffeteria Bar”
  • Vor dem Casino
    Günther, Herta. – „Vor dem Casino”
  • Bar
    Günther, Herta. – „Bar”
  • Unterwegs
    Günther, Herta. – „Unterwegs”
  • Casino
    Günther, Herta. – „Casino”
  • Rothaarige im Pelz
    Günther, Herta. – „Rothaarige im Pelz”
  • Auf geht´s
    Günther, Herta. – „Auf geht´s”
  • Junge Dame mit Pelz und kurzem Kleid
    Günther, Herta. – „Junge Dame mit Pelz und kurzem Kleid”
  • Winter am Fluss
    Günther, Herta. – „Winter am Fluss”
  • Mole, verschneit
    Günther, Herta. – „Mole, verschneit”
  • Stadtschäfer
    Günther, Herta. – „Stadtschäfer”
  • Elbbogen
    Günther, Herta. – „Elbbogen”
  • Fischerboot
    Günther, Herta. – „Fischerboot”
  • Elbe mit Dampfer
    Günther, Herta. – „Elbe mit Dampfer”
  • Elbbogen
    Günther, Herta. – „Elbbogen”
  • Anmut sparet nicht
    Günther, Herta. – „Anmut sparet nicht”
  • Rummelplatz im Winter
    Günther, Herta. – „Rummelplatz im Winter”
  • Lache Bajazzo
    Günther, Herta. – „Lache Bajazzo”
  • Cirk
    Günther, Herta. – „Cirk”
  • Stillleben im Atelier
    Günther, Herta. – „Stillleben im Atelier”
  • Stillleben mit Zitrone
    Günther, Herta. – „Stillleben mit Zitrone”
  • Reife Maronen
    Günther, Herta. – „Reife Maronen”
  • Stillleben mit Paprika
    Günther, Herta. – „Stillleben mit Paprika”
Herta Günther

Herta Günther

Die Kunst der Dresdner Malerin Herta Günther gilt heute als nahezu legendär. Ihre Bilder vermögen es, eine fast schon mondäne Eleganz mit Stimmungen der Melancholie und gleichzeitig der Lebenslust zu verbinden.

Details

Einführung

Die Kunst der Dresdner Malerin Herta Günther gilt heute als nahezu legendär. Ihre Bilder vermögen es, eine fast schon mondäne Eleganz mit Stimmungen der Melancholie und gleichzeitig der Lebenslust zu verbinden. Über sechs Jahrzehnte hielt Herta Günther, die an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei Hans Theo Richter und Max Schwimmer studierte und seit 1957 freischaffend tätig war, konsequent an ihrem künstlerischen Programm fest. Die aktuelle Ausstellung mit Gemälden, Aquarellen, Pastellkreiden und Farbradierungen gestattet einen Blick auf den wunderbaren Kosmos der Künstlerin. Herta Günther liebte das Schöne und Edle, bewahrte in ihren Bildern aber auch das Skurrile und bisweilen Trostlose und wusste dabei immer, ebenso treffend wie charmant zu erzählen. Sie war eine stille und genaue Beobachterin. Ihre eigentliche Bestimmung fand sie als Flaneurin, eine Flaneurin in Elbflorenz. Beinahe wehmütig beschreiben ihre Bilder vergangene Zeiten und ein großstädtisches Milieu, das sich in Dresdens Cafés und Bars entfaltete. Über den von ihr gemalten Orten, den Kneipen, den Elb- und Stadtlandschaften, liegt oft ein Schleier der Trägheit, als würde die Zeit fast stillstehen. Es sind Orte unerfüllter Sehnsucht, so, wie die von ihr gemalten Menschen Wartende und Träumende sind. Sie erzählen nicht nur vom Leben, wie es war, sondern vom Leben, wie es hätte sein sollen. So halten sich Tristesse und Heiterkeit die Balance, gibt es bohèmehafte Übertreibungen, wechselt der liebevoll beschö- nigende mit dem schonungslos veristischen Blick. Das Leichte und das Schwere auf eine geradezu selbstverständliche Art miteinander zu verbinden, gelang Herta Günther auf glückliche Weise.