Uwe Peschel
Zum Meer

10. Januar 2015 — 21. Februar 2015 | im Kabinett

  • Uwe Peschel – „Landschaft I“
    Peschel, Uwe. – „Landschaft I”
  • Uwe Peschel – „Landschaft II“
    Peschel, Uwe. – „Landschaft II”
  • Uwe Peschel – „Steiniger Strand“
    Peschel, Uwe. – „Steiniger Strand”
  • Uwe Peschel – „Ostsee I“
    Peschel, Uwe. – „Ostsee I”
  • Uwe Peschel – „Ostsee II“
    Peschel, Uwe. – „Ostsee II”
  • Uwe Peschel – „Weiter Strand“
    Peschel, Uwe. – „Weiter Strand”
  • Uwe Peschel – „Wolken überm Bodden“
    Peschel, Uwe. – „Wolken überm Bodden”
  • Uwe Peschel – „Steiniger Strand“
    Peschel, Uwe. – „Steiniger Strand”
  • Uwe Peschel – „Dünenwald“
    Peschel, Uwe. – „Dünenwald”
  • Uwe Peschel – „Düne“
    Peschel, Uwe. – „Düne”

Einführung

In seinen aktuellen Arbeiten umkreist der Dresdner Maler Uwe Peschel das Thema Meer. Das rauhe Maritime scheint wie geschaffen für Peschels pastose Malerei. Mit seinem mal flüchtig suchenden, mal souverän gesetzten Pinselstrich verleiht er schäumendem Wasser, dräuenden Wolken, Wind und Wetter trotzendem Land eine elementare Eindringlichkeit. Künstlerisch wurzelt der 1961 in Neustadt/Sachsen Geborene in Dresden. Während des Studiums der Malerei an der Hochschule für Bildende Künste war er Schüler von Hubertus Giebe, Johannes Heisig und Siegfried Klotz. Vor allem Siegfried Klotz hat die Malerei von Uwe Peschel geprägt. Neben dem Verständnis für Farbe und Farbraum wurde das Entwickeln des Bildes aus einem Fleck heraus wegweisend für seine Malerei. Eine lockere Vorzeichnung dient dem Künstler lediglich dazu, das Format körperlich zu begreifen. Das Meisterstudium bei Johannes Heisig förderte den Umgang mit Lasuren sowie die Kontrastbildung zwischen Fläche und Struktur. Neben Landschaften gehören maßgeblich Stilleben, Porträts und Aktdarstellungen zum Themenfundus des Künstlers. Aus der unmittelbaren Anschauung heraus dringt er in die Tiefe seines Gegenstands vor, erfasst wesentliche optische Reize, spürt Veränderungen nach, Prozessen der Vergänglichkeit. Peschels Malerei wirkt kraftvoll und ehrlich. Seine Bildsprache charakterisiert im Kern der impressionistisch angelegte Duktus und das freie Modulieren der Farbe. Aus der daraus resultierenden Anmutung von Frische und Authentizität bezieht diese Malerei ihre Faszination.