Margarete Schall
Zwischen Fauves und Bauhaus

20. September 2014 — 08. November 2014 | im Kabinett

  • Margarete Schall – „Garten“
    Schall, Margarete. – „Garten”
  • Margarete Schall – „Kleiner Garten“
    Schall, Margarete. – „Kleiner Garten”
  • Margarete Schall – „Leuchtturm“
    Schall, Margarete. – „Leuchtturm”
  • Margarete Schall – „Strandhotel“
    Schall, Margarete. – „Strandhotel”
  • Margarete Schall – „Thamarinde“
    Schall, Margarete. – „Thamarinde”
  • Margarete Schall – „Unterwössen“
    Schall, Margarete. – „Unterwössen”
  • Margarete Schall – „Herbst“
    Schall, Margarete. – „Herbst”
  • Margarete Schall – „Häuser bei Vollmond“
    Schall, Margarete. – „Häuser bei Vollmond”
  • Margarete Schall – „Park“
    Schall, Margarete. – „Park”

Einführung

Margarete Schall (1896 Gelsenkirchen - 1939 Düsseldorf), Tochter des Kaufmanns Emil Schall, besuchte 1913/14 die private Kunstschule von Lothar von Kunowski in Düsseldorf, 1914-16 die Staatlichen Zeichenlehrerkurse der dortigen Kunstakademie, 1916/17 das Turnseminars des Frauenbildungsvereins in Frankfurt am Main. Danach arbeitete sie als Lehrerin für Zeichnen und Turnen an der Viktoriaschule in Essen, seit 1925 als Studienrätin. In und neben dieser Schultätigkeit entfaltete sie ein reges Künstlerinnenleben. 1921 bewarb sie sich am Staatlichen Bauhaus in Weimar. 1922 besuchte sie in Dresden die Malschule von Johannes Walther- Kurau. 1924 teilte sie sich in Paris mit ihrer Freundin, der Fotografin Florence Henri, ein Atelier. 1927/28 studierte sie zwei Semester bei Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee am Bauhaus Dessau. Dort befreundete sie sich mit dem Ehepaar Hinnerk und Lou Scheper und gab Florence Henri die entscheidende Anregung zur Fotografie (siehe ihr Porträt von 1928). Außerdem war sie 1919-33 an den Ausstellungen des Jungen Rheinland, der Rheingruppe und der Rheinischen Sezession sowie 1931 an der Künstlerbund-Ausstellung in Essen beteiligt. Reisen führten sie 1924 nach Italien, 1928 nach Paris, 1930 nach Südfrankreich, Südtirol und Korsika, 1932-34 nach Spanien sowie 1935 nach Dänemark, Holland, Österreich und in die Schweiz. Werke befinden sich unter anderem im Folkwang Museum Essen. Zeigt ihr Frühwerk bis in die frühen 1920er Jahre eine Berührung mit den französischen Fauves, stand sie später stilistisch stärker mit dem Dessauer Bauhaus in Verbindung.