Heinz Drache
Florale Abstraktionen

20. Januar 2018 — 10. März 2018 | im Kabinett

  • Heinz Drache – „Zweig auf blauem Grund“
    Drache, Heinz. – „Zweig auf blauem Grund”
  • Heinz Drache – „Blütenzweig II“
    Drache, Heinz. – „Blütenzweig II”
  • Heinz Drache – „Baumartiges“
    Drache, Heinz. – „Baumartiges”
  • Heinz Drache – „Schiefe Symmetrie“
    Drache, Heinz. – „Schiefe Symmetrie”
  • Heinz Drache – „Stele“
    Drache, Heinz. – „Stele”
  • Heinz Drache – „Pflanzenkapsel“
    Drache, Heinz. – „Pflanzenkapsel”
  • Heinz Drache – „Blüte“
    Drache, Heinz. – „Blüte”
  • Heinz Drache – „Blütenzweig“
    Drache, Heinz. – „Blütenzweig”
  • Heinz Drache – „Blühendes“
    Drache, Heinz. – „Blühendes”
  • Heinz Drache – „Blühendes“
    Drache, Heinz. – „Blühendes”
  • Heinz Drache – „Wiesenblume“
    Drache, Heinz. – „Wiesenblume”
  • Heinz Drache – „Distel“
    Drache, Heinz. – „Distel”

Heinz Drache

Der Dresdner Kunstkritikerin Ingrid Wentzkat verdanken wir die Deutung des Malers Heinz Drache als Gärtner: „Wie ein Gärtner das Feld bestellt, so gräbt auch er das seinige immer wieder um, wäscht aus, nutzt Restbestände der Farbe, um andere darüber zu säen in zartesten Strukturen, moosartigen Wucherungen, flächebildenden Farbspritzern.“ Die späten Bilder Heinz Draches lassen sich als Gärten beschreiben, in denen eine Fülle an seltensten, fragilsten und zugleich in ihrer Schönheit verführerischsten Formengebilden wächst. Leinwand und Papier bearbeitete er, geduldig Schicht um Schicht auftragend, wie einen fruchtbaren Boden. Die aufwändig gearbeiteten Untergründe sind auch ein Markenzeichen Heinz Draches. Sie schaffen seinen Wandlungen und Verwandlungen einen immateriellen Farbraum, verletzt, rissig, dabei aber kostbar schimmernd. In diesem sorgsam bereiteten Farbenbett blühen die Träume und Traumgebilde seiner Seele in zumeist skurril-heiteren, seltener verstörend-unheimlichen, immer jedoch sensibel ausbalancierten Gebilden.

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