Uwe Peschel - Künstlerseite - Teaser

Uwe Peschel 

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Texte

Dr. phil. Jördis Lademann

Neben den Menschen sind es vorallem Alltagsdinge, die er in Stillleben festhält, wie auch das abwechslungsreiche ostsächsische Bergland, in dem er aufgewachsen, und in das er, nach Lehr- und Wanderjahren, zurückgekehrt ist. Das Leben jenseits der Großstadt ist hier deutlicher noch vom natürlichen Rhythmus der Jahreszeiten geprägt. Ursprunglichkeit und Bescheidung klären den Blick für Wesentliches. Zäh und knorzig trotzen Peschels "Apfelbäume" und "Birken" der rauen Jahreszeit, ebenso wie Häuser und Bauernhöfe. Den weiten Schneeflächen auf seinen Gemälden sieht man an, ob sie frisch beschneit, oder im Abtauen begriffen sind. Starre Kälte, Harsch, Matsch changieren in Weiß, Violett-, Blau- und Grüntönen, die zugleich Raum bilden. Welcher Triumph ist dann im lichten Grün der "Pferdekoppel" zu spüren, wenn das umgebende Grau sich mit einem ersten Schleier frischer Knospen umhüllt, wie kraftvoll reflektiert der Fels im "Polenztal" Licht und Wärme, und wie gesättigt von Sonnenglut und Reife ist die "Gelbe Landschaft". Peschel arbeitet optisch stark reduzierend in Farben und Formen und schafft ausdrucksstarke atmosphärische Impressionen. Das Licht, das sich im satten Farbauftrag der pastosen Ölmalerei sammelt, lässt die Bilder zusätzlich leuchten.


"Uwe Peschel - Wahrheit eines Augenblicks", Ausstellungskatalog, 2011

Regina Niemann

Malen und Zeichnen sind ihm gleich wichtig. Sein Erleben und sein Fühlen wandelt sich in farbige oder lineare Räume, die eine seltsam instabile Balance zwischen abstrakten Assoziationen und konkretem Abbild halten.
In seinen Zeichnungen erscheint die Linie in ihrer großen Wandlungsfähigkeit vom zarten, nervösen Strichgefüge mit viel freiem Raum bis zu heftigen Schraffuren, von lasierten Blättern, die an den zarten harmonischen Klang japanischer Tuschzeichnungen erinnern bis zum linear Tektonischen. Und jede Linie folgt auch einem inneren Gesetz des Motivs, aber ihre Intensität, ihr Charakter folgt einer tief aus der Seele des Künstlers kommenden Intuition, die diesen einen Moment des Empfindens beherrscht.

"Uwe Peschel - Wahrheit eines Augenblicks", Ausstellungskatalog, 2011

Anne Kern - Herbstzeitlose | Ausstellung | Galerie Himmel

Aktuelle Ausstellung

Klaus Drechsler - Herbstzeitlose
25. Nov. 2017 - 13. Jan. 2018

Vernissage

Freitag, 24. Nov. 2017, 19 Uhr
Der Schauspieler Friedrich Wilhelm Junge liest Gedichte von Hermann Hesse und Wulf Kirsten.