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Otto Dix

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Vita

1891in Untermhaus bei Gera geboren
1898-1906Besuch der Volksschule in Untermhaus
erste künstlerische Förderung durch den Zeichenlehrer Ernst Schunke
1906-10Dekorationsmalerlehre bei
1910als Geselle in Pößneck tätig
1910-14Besuch der Großherzoglich-Sächsischen Kunstgewerbeschule Dresden; Schüler von Max Rade, Richard Mebert und Johannes Türk
seit 1912Ausbildung in figürlicher Dekorationsmalerei beim Maler und Bildhauer Richard Guhr; freundschaftliche Bindungen zu den Mitstudenten Otto Baumgärtel, Marga Kummer, Kurt Lohse und Otto Griebel
1912/13Wanderung durch Böhmen und Mähren sowie Studienreisen nach Österreich und Italien
1912-14Auseinandersetzung mit den Alten Meistern in der Gemäldegalerie Dresden; künstlerische Initialerlebnisse in Ausstellungen der Avantgarde-Galerien Arnold und Richter
1914-18freiwilliger Kriegsdienst
1916Auszeichnung mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse
1918Verwundung und Beförderung zum planmäßigen Vizefeldwebel
1919Rückkehr nach Dresden
Mitbegründer der "Dresdner Sezession - Gruppe 1919"
Freundschaft mit Conrad Felixmüller; Verbindung zu den Berliner Dadaisen George Grosz und John Heartfield sowie erste Kontakte zur Düsseldorfer Avantgarde-Gruppe "Das Junge Rheinland"
1919-22Studium an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Dresden
Meisterschüler von Max Feldbauer und Otto Gußmann
1920-22Entstehung seines Hauptwerkes "Der Schützengraben"
1922Umzug nach Düsseldorf
Meisterschüler-Atelier von Heinrich Nauen an der Düsseldorfer Akademie
1923Heirat mit Martha Koch, geb. Lindner (1895-1985)
Beitritt zur Künstlervereinigung "Das Junge Rheinland"
1924Durchbruch als anerkannter Künstler der deutschen Gegenwart
Mitarbeit an den Mappenwerken "Krieg" und "Hunger" der Internationalen Arbeiterhilfe
1925Übersiedlung nach Berlin
1927-33Professur an der Dresdner Kunstakademie
Mitglied des erweiterten Vorstandes des Deutschen Künstlerbundes
1927/28Entstehung des Tripthychons "Großstadt"
1930Mitglied der Preußischen Akademie der Künste
1932Vollendung des Tripthychons "Der Krieg"
1933Entlassung aus dem Lehramt durch das NS-Regime
öffentliche Diffamierung als "entarteter" Künstler in einer Ausstellung im Lichthof des Dresdner Rathauses
seit 1933"Innere Emigration" auf Schloß Randegg im Hegau; seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee
weiterhin Erhalt und Ausführung von Privataufträgen
seit 1934Ausstellungsverbot in Dresden
1937/38Hauptwerke Dix stehen im Zentrum der Propaganda-Ausstellung "Entartete Kunst"
Beschlagnahmung von ca. 260 Werken von Dix aus deutschen Museen
1939zweiwöchige Inhaftierung durch die Gestapo nach dem Attentat auf Adolf Hitler im Münchner Hofbräuhaus
1945Einzug zum Volkssturm
französische Kriegsgefangenschaft
1946Rückkehr nach Hemmenhofen
1947-66jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden (Druck der Lithografien)
1955Mitglied der Akademie der Künste Berlin (West)
1956Korrespondierendes Mitglied der Akademie der Künste Berlin (Ost)
1959Auszeichnung mit dem Großen Bundesverdienstkreuz
1966Ernennung zum Ehrenbürger von Gera
1967Auszeichnungen mit dem Lichtwark-Preis in Hamburg, dem Martin-Andersen-Nexö-Preis in Dresden und dem Hans-Thoma-Preis von Baden Württemberg
1968Auszeichnung mit dem Rembrandt-Preis der Goethe-Stiftung in Weimar
1969in Singen am Hohentwiel gestorben
sein Grab befindet sich in der Gemeinde Hemmenhofen am Bodensee

 

Herta Günther - C`est la vie | Ausstellung | Galerie Himmel

Nächste Ausstellung

Herta Günther - C`est la vie
11. Mai - 17. August 2019

Vernissage
Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr

Einführung: Michael Wüstefeld, Lyriker und Essayist, Dresden

Musik: Florian Mayer, Violine
und Michael Kaden, Akkordeon