Klaus Drechsler | Galerie Himmel

Klaus Drechsler  

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Texte

Sebastian Hennig

In monumental und dekorativ angelegten Kompositionen versucht Drechsler, die Fülle des malerisch Möglichen im Stillleben zu fassen. Die frugale Kost wird durch asiatische Masken und Kürbisse um üppigere Formen und Farben bereichert. Die Dorf- und Hauslandschaften zeigen Monumente einer lange gültigen Lebensform im Status ihres unüberschaubaren langsamen Unterganges. Über die maroden Mauern aber streicht das Licht einer ganz gegenwärtigen Sonne, so auf dem "Wachwitzer Winterbild" (1998). Ein Symbol für dieses Aufscheinen der Lebenskraft im Abschied ist das "Große Rhabarberblatt" (2009), in dem sich der rotviolette Stiel in die Adern des gelborangen Blattes verzweigt, dessen Fraßlöcher den Hintergund durchscheinen lassen.

Neues Deutschland, 13. April 2014

Angelika Busse

Klaus Drechsler ist ein Zeichenkünstler mit der Feder, dem Pinsel oder dem Griffel. Seine Zeichnungen sind energisch angelegt, haben einerseits eine skizzenhafte, impulsiv leichte Ursprünglichkeit und umreißen andererseits sicher, sehr eindringlich, charakteristisch.

Faltblatt, Ausstellung Kunstdienst, Kreuzkeriche Dresden, 2014

Gerd Claußnitzer

Seine von einer sonoren Farbigkeit erfüllten Steindrucke wenden sich der stillen Existenz körperhaft empfundener Dinge zu. Die Interieurs, Landschaften, Stillleben sind durchweg in einer spielerisch-intuitiven Weise entstanden, doch kann man im ruhigen Akkord der Zeichnung und in der ernsten Farbharmonie durchaus Gesetzmäßigkeiten finden.

Dresdner Künstler, Berlin 1984

Herta Günther - C`est la vie | Ausstellung | Galerie Himmel

Nächste Ausstellung

Herta Günther - C`est la vie
11. Mai - 17. August 2019

Vernissage
Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr

Einführung: Michael Wüstefeld, Lyriker und Essayist, Dresden

Musik: Florian Mayer, Violine
und Michael Kaden, Akkordeon