Teaser Hermann Glöckner

Hermann Glöckner

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Vita

1889in Dresden geboren
1903-11Ausbildung an der Städtischen Gewerbeschule in Leipzig und Abendkurse an der Dresdner Kunstgewerbeschule
ab 1910selbstständige künstlerische Tätigkeit
1911Bewerbung an der Dresdner Kunstakademie, Ablehnung durch Carl Bantzer
1915-18Soldat im ersten Weltkrieg
1919kurze Phase geometrischer Abstraktion, danach, bis etwa 1930, Malerei der Gegenständlichkeit mit präziser Flächenteilung; deren Gesetzmäßigkeit erkundet er umfassend in seinem konstruktivistischen Tafelwerk, das bis 1937 auf etwa 150 Arbeiten anwächst
erneute Bewerbung an der Dresdner Kunstakademie, Ablehnung durch Ludwig von Hofmann
1919/20enger Kontakt zur Familie Dr. Julius Bondi (Dresdner Rechtsanwalt und Mitglied des Sächsischen Kunstvereins und der Dresdner Kunstgenossenschaft, Sammler und Förderer junger Dresdner Künstler und 1911 Mitbegründer des Dresdner Museumsvereins)
1921Heirat mit der Cousine Frieda Paetz
1923/24Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Otto Gußmann
1926Erwerb eines Photoapparates, es entstehen Photografien von Landschaften und Architekturen
um 1935erste Entwürfe von Skulpturen
1945-48Mitglied der Künstlergruppe "Der Ruf"
um 1954verstärkte Hinwendung zu freien, besonders monotypieartigen Drucken
seit 1955verstärkt freie plastische Versuche, deren Realisierung 1981 durch Gisela Schulz in der Zusammenarbeit mit Hermann Glöckner mit 3 Editionen (je zwischen 8 und 21 Exemplaren) erstmals erfolgte
1968Tod Frieda Glöckners
1969anlässlich des 80. Geburtstages unter der Regie von Werner Schmidt erste umfassende Ausstellung des Frühwerkes im Kupferstichkabinett Dresden
1972-73Entstehung des Mappenwerkes "10 Handdrucke"
1975Auftrag für eine große öffentliche Stahlplastik in Dresden, die erst 1985 realisiert werden kann
erste Ausstellung in der Galerie am Sachsenplatz in Leipzig
1977physischer Zusammenbruch durch Überanstrengung, Klinikaufenthalt, Intensivstation
1980Erscheinung der Mappe "3 Phasen" (drei multiplizierte Faltungen) Verlag eikon Graphikpresse Dresden
1981Ersvheinung der Mappenedition "Verwandlungen in Raum und Fläche" Verlag eikon Graphikpresse Dresden in Zusammenarbeit mit dem Dresdner Drucker Ekkehard Götze
1984Ausstellung zum 95. Geburtstag im Kupferstichkabinett Dresden
Filmporträt "Kurzer Aufenthalt bei Hermann Glöckner" von Jürgen Böttcher
Verleihung des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur
1985mehrere Klinikaufenthalte und Operationen
Entstehung der letzten Arbeiten, Zeichnungen von "Schwüngen" entstehen im Herbst 1986 und im Frühjahr 1987 noch in der Klinik
1987in Westberlin gestorben
auf dem Friedhof in Dresden-Loschwitz beigesetzt

 

Herta Günther - C`est la vie | Ausstellung | Galerie Himmel

Nächste Ausstellung

Herta Günther - C`est la vie
11. Mai - 17. August 2019

Vernissage
Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr

Einführung: Michael Wüstefeld, Lyriker und Essayist, Dresden

Musik: Florian Mayer, Violine
und Michael Kaden, Akkordeon