Werner Tübke - Harlekin und andere Narren  

Ausstellung | 14. August - 25. September 2010 

Biografie  

1929 am 30. Juli in Schönebeck/Elbe (Sachsen-Anhalt) als Sohn einer Kaufmannsfamilie geboren
1935-45 Schulbesuch in Schönebeck, ab 1939/40 privater Zeichenunterricht bei Karl Friedrich in Magdeburg
1946 8-monatige schuldlose Inhaftierung in Schönebeck und Magdeburg durch die sowjetische Militärjustiz
1946-47 Malerlehre in Schönebeck, Besuch der Meisterschule für das Deutsche Handwerk Magdeburg, Fach Malerei
1947-48 Abschluss der Oberschule Schönebeck, Abitur
1948-49 Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig (HGB)
1950-52 Studium der Kunsterziehung und Phsychologie ann der Ernst-Moritz-Arndt-Universität in Greifswald, Staatsexamen
1952-54 Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Abteilung Bildende Kunst am Zentralhaus für Laienkunst in Leipzig
1955-57 Assistent, ab 1956 Oberassistent im Grundlagenstudium der HGB Leipzig
1957 Entlassung
1958 Gewinn des Wettbewerbs zur Gestaltung der Wandbilder "Fünf Kontinente" im Leipziger Hotel "Astoria"
1961-62 einjähriger Studienaufenthalt in der Sowjetunion
1962 Wiedereinstellung als Oberassistent an er HGB Leipzig, ab 1964 Dozent
1965-67 Gemäldezyklus "Lebenserinnerungen des Dr. jur. Schulze"
1970 Gewinn des Wettbewerbs zur Gestaltung des Wandbildes "Arbeiterklasse und Intelligenz" im damaligen Rektoratsgebäude der Universität Leipzig (1973 vollendet)
1971 erste Italienreise und erste Einzelausstellungen im Ausland (Mailand, Brescia, Rom, Modena, Florenz)
1972 Professor an der HGB Leipzig, ab 1973 Rektor (bis 1976)
1976 Vertragsabschluß über das Panoramagemälde für die Bauernkriegsgedenkstätte im thüringischen Bad Frankenhausen, Reisen nach Frankreich und in die BRD
1977 Teilnahme an der documenta 6 in Kassel
1981 Fertigstellung der 1:10-Fassung des Panoramagemäldes für Bad Frankenhausen
1985 Verleihung der Ehrendoktorwürde der Universität Leipzig
1987 Fertigstellung des Panoramagemäldes für Bad Frankenhausen (1983 begonnen)
1989 offizielle Eröffnung des Panorama Museums in Bad Frankehausen im September
1990-93 Entwürfe für ein achtteilges Bühnenbild und Kostüme der "Freischütz"-Inszenierung an der Bonner Oper
1993-96 Arbeit am Flügelaltar für die Kirche St. Salvatoris in Clausthal-Zellerfeld im Oberharz (April 1997 Altarweihe)
2003 nach schwerer Krankheit konsequente Hinwendung zur Zeichnung
2004 am 27.Mai stirbt Werner Tübke in Leipzig
2006 Gründung der Tübke-Stiftung Leipzig durch sein Frau Brigitte Tübke-Schellenberger in der Springerstraße 5 im Wohn-und Atelierhaus Werner Tübkes (1977-2004)
Herta Günther - C`est la vie | Ausstellung | Galerie Himmel

Aktuelle Ausstellung

Herta Günther - C`est la vie
11. Mai - 17. August 2019

Vernissage
Freitag, 10. Mai 2019, 19 Uhr

Einführung: Michael Wüstefeld, Lyriker und Essayist, Dresden

Musik: Florian Mayer, Violine
und Michael Kaden, Akkordeon

Einladung

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