Hermann Naumann, Frau Luna mit Zipora, Holzschnitt, 2000, signiert & datiert, 61,5 x 46 cm

Hermann Naumann - zum 80. Geburtstag 

Ausstellung | 6. März - 24. April 2010 

Biografie 

1930  in Kötzschenbroda/Radebeul geboren, Eltern betreiben in der Wilhelmstr. 1 die Wäscherei „Blütenweiß"
1945  erlebt als Gymnasiast die Zerstörung Dresdens
1946  Lehre zum Steinbildhauer bei Thalheim in Radebeul            
Wechsel ins Atelier des Bildhauers Ebe-Kleinecke in der Oberlößnitz 
1947  auf Empfehlung von Ebe-Kleinecke Wechsel ins Atelier des Bildhauers Herbert Volwahsen im Künstlerhaus Dresden-Loschwitz, wo er eine dreijährige Ausbildung absolviert
1949  Geburt der Tochter Angela
1950  Aufnahme in den Verband Bildender Künstler (VBKD)                     
Heirat mit der Bildhauerin Ursula Stöhr                     
Umzug ins Künstlerhaus Dresden-Loschwitz                     
Beginn der Beschäftigung mit Malerei und Druckgrafik; erste Ölgemälde und Illustrationen zu Dostojewski
1952  Punzenstich-Serie zu Franz Kafka „Der Prozeß"                     
Beginn der zeitlebens intensiven Beschäftigung mit jüdischen Themen 
1953  Geburt der Tochter Korinna 
1956  Auftrag für 12 Hochreliefs am Studentenwohnheim Reichsstraße in Dresden 
1957  Beteiligung mit Plastik an der Ausstellung „Junge Künstler" im Albertinum in Dresden 
1959  Geburt der Zwillinge Vera und Emanuel                     
Schließung der Personalausstellung im Lindenau-Museum Altenburg wegen „Staatsgefährdung" - drohender Ausschluss aus dem Verband                     
Stipendium „Farbradierung Jonny Friedländer, Paris" durch Bonner Bundeshaus Berlin - nicht wahrgenommen 
1960  Auftrag vom Union-Verlag Berlin zur Illustration von Erzählungen Heinrich Bölls
2.Preis des Grafischen Wettbewerbs der CDU für die Holzschnitt-Folge „Tewje der Milchmann" 
1962  Freundschaft mit Otto Dix, der ihn seitdem regelmäßig in Dresden trifft und bis zu seinem Tod mit ihm in regem Briefkontakt steht 
1965  künstlerischer Austausch mit Ernst Fuchs, Wien Leitung des Zeichenzirkels am Zentralinstitut für Kernforschung Rossendorf bis 1980 
1966  Geburt der Tochter Daniela
Druck erster Punktlithografien bei Elly Schreiter in Dresden
Schließung der Personalausstellung in Schloss Moritzburg wegen „Staatsgefährdung und Unsittlichkeit"
Auftrag vom Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig zur Illustration jiddischer Dichtungen - „Meine jüdischen Augen" 
1968  Auftrag der Deutschen Reichsbahn für 12 Bronzereliefs am Hauptbahnhof Dresden 
1969  Auszeichnung „Schönste Bücher der DDR" für die Punzenstich-Illustrationen zu „Meine jüdischen Augen" beim Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig 
1970  Tod des langjährigen Ateliernachbarn und Freundes Otto Schubert 
1971  Helga Luzens wird zum wichtigsten Modell der folgenden Jahrzehnte 
1974  erstes abstraktes Wandbild in der Akademie der Wissenschaften Berlin 
1975  Grabdenkmal für den 1974 verstorbenen Freund und Künstlerkollegen Ernst Hassebrauk auf dem Friedhof Dresden-Loschwitz
Freilichtmalerei auf dem Grundstück Josef-Herrmann-Strasse 10 in Dresden-Wachwitz - bis 1990                     
Tod des Freundes und Künstlerkollegen Otto Westphal
1976  Auszeichnung „Schönste Bücher der DDR" für die Radier-Illustrationen zu Gedichten von Arthur Rimbaud beim Verlag Philipp Reclam jun. Leipzig                     
Beteiligung an der Ausstellung „200 Jahre Malerei in Dresden" in der Gemäldegalerie Neue Meister, Albertinum in Dresden 
1977  Retrospektive in der Kunsthalle Rostock
Tod des langjährigen Freundes und Kollegen Hans Jüchser 
1979  Beteiligung mit Plastik an der Ausstellung „Junge Bildhauerkunst der DDR" im Albertinum in Dresden 
1982  Auftrag für die abstrakte Stahlplastik „Der Fahnenschwinger" in Riesa 
1984  Beteiligung mit Plastik an der Ausstellung „Plasti aus Dresden 1945-1984" in der Galerie Rähnitzgasse in Dresden 
1985  Tod des Freundes und Künstlerkollegen Willy Wolff 
1987  Ehrendoktorwürde der Accademia Italia delle Arti e del Lavoro, Salsomaggiore Terme 
1988  Retrospektive im Stadtmuseum Bautzen 
1990  Dokumentarfilm „Ohne Phantasie stirbt der Mensch - Hermann Naumann" von Marion Rasche 
1991  Italien-Reise in die Toscana                     
Heirat mit Helga Luzens 
1994  Tod des langjährigen Freundes und Galeristen Johannes Kühl                     
Übersiedlung vom Künstlerhaus in Dresden-Loschwitz in das Hofmannsche Gut Dittersbach in der Sächsischen Schweiz 
2000  Personalausstellung zum 70. Geburtstag im Stadtmuseum Dresden 
 
Nach dem Regen | Ausstellung | Galerie Himmel

Aktuelle Ausstellung

Hans Kutschke -
Nach dem Regen

19. August - 30. September 2017

Vernissage

Freitag, 18. August 2017, 19 Uhr
Einführung: Anja Himmel, Galeristin

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